

Über diese Veranstaltung
Kaisers New World ist ein internationales Quartett unter der Leitung des Leipziger Gitarristen und Komponisten Frank Kaiser. Seine originelle Musik bewegt sich an der Schnittstelle von modernem Jazz, Latin, Blues, Tango und World Music und überschreitet mühelos die Grenzen einzelner Genres. Ein charakteristisches Element des Ensembles ist das Akkordeon von Valentin Butt, das neben der Gitarre eine unverwechselbare Klangfarbe erzeugt und den Kompositionen nostalgische Tiefe sowie überraschende harmonische Nuancen verleiht. Frank Kaiser baut seine Kompositionen auf markanten Melodien, durchdachten Arrangements und offenem Raum für Improvisation auf. Die einzelnen Stücke entführen die Zuhörer in verschiedene musikalische Welten – von temperamentvollen Grooves, inspiriert von den 1960er Jahren, über Tango bis hin zu orientalischen Stimmungen. Die Musikkritik lobt vor allem die außerordentliche melodische Erfindungsgabe, die Virtuosität aller vier Instrumentalisten und die Fähigkeit, imaginative Klanglandschaften zu schaffen, die wie filmische Geschichten ohne Worte wirken. Auf dem Mandava Jazz Festival präsentiert das Quartett ein Konzert, das technische Brillanz mit unmittelbarer Spielfreude verbindet. Die Musik von Kaisers New World ist zugänglich, farbenfroh und dennoch immer wieder neu zu entdecken – sie lädt die Zuhörer in eine Welt ein, in der Jazz kein geschlossener Stil ist, sondern ein offener Raum für Fantasie.
Besetzung: Frank Kaiser – Gitarre, Valentin Butt – Akkordeon, Lukas Growe – Kontrabass, Hans Otto – Schlagzeug
Das Prager Trio PLOY gehört zu den interessantesten jungen Projekten an der Schnittstelle von Jazz, Fusion und alternativer Musik. Der Gitarrist Tom Braun, der Keyboarder Mikuláš Čimbura und der Schlagzeuger Bohdan Karásek bilden eine ungewöhnliche Besetzung ohne Bassgitarre, was zu einem Markenzeichen ihrer musikalischen Handschrift geworden ist. Anstelle traditioneller Rollen entsteht ein offener Raum, in dem sich die einzelnen Instrumente ständig verwandeln, ergänzen und melodische sowie rhythmische Funktionen übernehmen. Die Musik von Ploy schöpft Inspiration aus Jazz-Fusion, Art-Rock, alternativem Pop und Improvisation. Die Autoren selbst sagen scherzhaft, dass ihre Assoziationen in der Lage seien, das einfachste Volkslied mit der Atmosphäre eines Romans von William Faulkner zu verbinden oder eine bekannte Melodie in eine unerwartete musikalische Geschichte zu verwandeln. Ihr zweites Album „Její jméno je Ploy“, das 2024 veröffentlicht wurde, bestätigt ihre außerordentliche kompositorische Erfindungsgabe sowie die Fähigkeit, etablierte Genre-Grenzen zu überschreiten. Auf dem Mandava Jazz Festival präsentiert Ploy ein Konzert voller Verspieltheit, Improvisation und origineller Kompositionen. Ihre Musik ist technisch anspruchsvoll, aber gleichzeitig zugänglich – sie setzt auf starke Melodien, überraschende Arrangements und die Freude am Entdecken neuer musikalischer Möglichkeiten. PLOY begreifen Musik als Raum für Experimente, Humor und Überraschungen – jedes Stück eröffnet eine andere Geschichte und eine andere Art des Zuhörens.
Besetzung: Tom Braun – Gitarre, Violoncello, Trompete; Mikuláš Čimbura – Synthesizer, Fender Piano; Bohdan Karásek – Schlagzeug, Perkussion





