Gestaltet wird diese Stunde durch die Katholische Pfarrei „Sankt Marien“ Zittau: Die Texte wurden von Pfr. Thomas Cech verfasst. Die musikalische Leitung liegt wieder in den bewährten Händen von Herrn Bernhard Grellmann. Drei Bilder vom „Großen Zittauer Fastentuch“ werden in dieser Betrachtung im Detail betrachtet: Hier schuf Gott Himmel und Erde. Danach hat er die vier Elemente gemacht. Danach beschaute er den Ruhetag. Die Überschrift dieser Veranstaltung greift bewusst den Titel jenes Buches auf, welches vor vielen Jahrzehnten den Jugendlichen üblicherweise bei der Jugendweihe überreicht wurde. Es hatte seinerzeit einen explizit antireligiösen Charakter. Naturwissenschaft und Glauben wurden als unversöhnliche Gegensätze dargestellt. Diese Sichtweise ist zwar schon damals falsch gewesen. Aber es gibt nicht wenige Menschen, die sie heute noch teilen. Grund dafür ist oft ein ganz bestimmtes Verständnis der Schöpfungsgeschichte, welches deren symbolische Botschaften nicht wahrzunehmen vermag. So sollen die Texte dieses Abends helfen, anhand der ausgewählten Bilder auf dem Fastentuch diese symbolische Ebene auszuleuchten.